Bausparen

Bausparverträge als Anlageform

Bausparen fürs Haus
(Foto: Johanna Goodyear - fotolia.de)

Das Bausparen bietet flexible Möglichkeiten der Geldanlage, die zudem staatlich gefördert werden. Es muss nicht zum Erwerb einer Immobilie eingesetzt werden, der Bausparer kann sich das angesparte Kapital auch auszahlen lassen und anderweitig verwenden. Bei der Förderung über Wohn-Riester ist allerdings die Bedingung, dass Immobilieneigentum erworben wird. Wenn das nicht geschieht, muss die geförderte Summe in eine andere Form der Riester-Förderung fließen, das wäre ein Rentenvertrag.

Wie der Bausparer funktioniert

Eigene vier Wände ansparen
Eigene vier Wände ansparen (Foto: DREIDESIGN.com - fotolia.de)

Nach Abschluss eines Bausparvertrages wird eine Summe festverzinslich angespart. Das Ziel des Immobilienerwerbs wird erreicht, wenn die angesparte Summe später als Anzahlung für die Immobilie verwendet wird und über den Bausparer das Bauspardarlehen aufgenommen wird. Die Zinsen für das Guthaben wie für das Darlehen werden schon beim Abschluss des Vertrages festgeschrieben, wobei sich hier die Konditionen unterscheiden. Es gibt Verträge mit hohen Guthaben- und Darlehenszinsen und auch mit niedrigen Zinsen auf beiden Seiten.

Es obliegt hier dem Bausparer, seinen späteren Bauwunsch genau zu überdenken. Wenn er sich eher das Darlehen auszahlen möchte, wählt er hohe Guthaben- und Darlehenszinsen. Wenn er sicher ist, später zu bauen, und dafür gern niedrige Zinsen hätte, wählt er auf beiden Seiten den niedrigeren Zinssatz.

Sollte die Entscheidung fallen, nach Ansparung des Guthabens (je nach Vertragsgestaltung meist 7-10 Jahre) nicht zu bauen, lässt sich der Bausparer das Guthaben entweder auszahlen oder lässt den Vertrag als normale Sparanlage weiterlaufen. Es sind bei geschickter Vertragsgestaltung unter Hinzuziehung von vermögenswirksamen Leistungen, die Arbeitnehmer erhalten, hohe Renditen möglich, die es - je nach Marktzins - oft in anderen Geldanlagen nicht gibt. Die vermögenswirksamen Leistungen erhält der Arbeitnehmer unabhängig von der späteren Verwendung, einzig die Riester-Förderung ist zweckgebunden.

Die Verwendung zum Bauen

Geld zum Hausbau oder Kauf
Geld zum Hausbau oder Kauf (Foto: Gina Sanders - fotolia.de)

Wer mit dem Bausparer bauen, modernisieren oder Immobilieneigentum erwerben möchte, spart etwa 40-50 Prozent der Gesamtsumme des Projektes an. Üblicherweise wird monatlich eingezahlt, es sind auch Sonderzahlungen möglich. Die Bausparkasse verzinst das einzahlte Kapital gemäß den vertraglich festgelegten Konditionen.

Die Zuteilung des Bausparers erfolgt nach den Guthaben aller Bausparer der jeweiligen Bausparkasse, nicht nur (aber auch) nach der persönlichen Sparleistung. Mit dem angesparten Kapital kann die Anzahlung für ein Bauvorhaben geleistet werden.

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