Festgeld

Das Festgeld und seine Vor- und Nachteile

Entspannen mit Festgeld
(Foto: Franz Pfluegl - fotolia.de)

Mit Festgeld wird die Anlage eines festen Betrages für einen festen Zeitraum zu einem fest vereinbarten Zinssatz bezeichnet.

So funktioniert Festgeld

Der Vorteil eines Festgeldes liegt in der erreichbaren Verzinsung, die in der Regel deutlich höher ist als beispielsweise der für Einlagen auf dem Sparbuch angebotene Zinssatz. Doch anders als bei einer Einlage auf dem Sparbuch kann ein Festgeld in der Regel nicht - auch nicht gegen Vorschusszinsen - vor Ablauf der Anlagezeit aufgelöst werden.

Welche Anlage soll ich wählen?
Welche Anlage soll ich wählen? (Foto: Yuri Arcurs - fotolia.de)

In Bezug auf die Verfügbarkeit ist das Festgeld auch dem jederzeit kündbaren Tagesgeld unterlegen, bedeutet aber für den Anleger je nach der gewählten Anlagezeit auch im Vergleich zu diesem Produkt eine bessere bis deutlich bessere Verzinsung.

Die möglichen Anlagezeiträume für ein Festgeld können je nach Anbieter zwischen sieben Tagen und zehn Jahren liegen. In der Regel steigt der Zinssatz mit der Dauer der Anlagezeit. Die Zinsofferten der einzelnen Anbieter weichen mitunter stark voneinander ab, unterscheiden sich aber manchmal auch hinsichtlich der Zinsfälligkeit: Möglich sind neben monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen und jährlichen Zinsterminen auch endfällige Zinsgutschriften. Insbesondere bei längerfristigen Anlagen können so durch Zinseszinseffekte Unterschiede in den Renditeangeboten entstehen, die auf den ersten Blick nicht erkennbar sind.

Je nach Institut kann es vorkommen, dass Mindest- und/oder Höchstbeschränkungen für Festgeldanlagen bestehen. Auch unterschiedliche Verzinsungen nicht nur nach der Anlagefrist, sondern auch nach der Anlagehöhe sind durchaus üblich. Dabei kommt es vor, dass bei dem einen Institut der Zinssatz mit der Höhe des Anlagebetrages wächst und bei dem anderen Institut der Höchstzinssatz auf einen Maximalbetrag begrenzt ist. Oft beobachtet werden auch unterschiedliche Zinsofferten für Neu- und Bestandskunden. Bei allen Anbietern gehört die Bereitstellung eines kostenlosen Festgeldkontos zum Standard.

Einlagensicherung

Höhere Verzinsung erreichen
Höhere Verzinsung erreichen (Foto: emily2k - fotolia.de)

Ein insbesondere bei größeren Anlagen zu beachtendes Unterscheidungsmerkmal ist die jeweils angebotene Einlagensicherung. Innerhalb Europas gilt seit dem 1.1.2011 die gesetzliche Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro oder - bei Nicht-Euro-Ländern - in Höhe des jeweiligen Gegenwertes in Euro. Dennoch sollte beachtet werden, dass diese Sicherheit nicht von den Ländern garantiert wird, sondern dass diese lediglich die gesetzliche Grundlage für einen von den Banken des Landes zu speisenden gesetzlichen Einlagensicherungsfonds geschaffen haben.

In Deutschland bieten fast alle Institute neben der gesetzliche Einlagensicherung zusätzliche Garantien durch ihre Mitgliedschaft in freiwillige Sicherungsfonds an, die entweder wie bei den privaten Banken eine Einlagensicherung in Relation zum Eigenkapital eines Institutes beinhalten und damit Beträge in nahezu unbegrenzter Höhe darstellen oder aber wie bei den Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken einen Bestandsschutz für jedes Mitglied garantieren.

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