Indexfonds

Die Besonderheiten von Index-/EFT-Fonds

In Indexfonds investieren
(Foto: Sergey Nivens - fotolia.de)

Bei einem Fonds investiert der Anleger in mehrere unterschiedliche Wertpapiere, die vom Fondsmanagement nach bestimmten Gesichtspunkten zusammengestellt werden. Es können Fonds nach Anlageklasse (Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder Ähnliches), nach Regionen (zum Beispiel Europa, Nordamerika, Asien), nach Themen (erneuerbare Energien, Landwirtschaft, Edelmetalle) oder Mischformen aus allem (nur europäische Automobilhersteller) konstruiert werden.

Für die Anlage ist eine Managementgebühr, etwa 1-2 Prozent, und ein Agio von meist 5 Prozent zu zahlen. Einige Fonds weisen hervorragende Performances auf, andere weniger.

Indexfonds als Spiegel des Gesamtmarkts

Wertentwicklung wie der Index
Wertentwicklung wie der Index (Foto: Stauke - fotolia.de)

Indexfonds bilden den Gesamtmarkt ab, wie es die großen Indizes wie der Dax auch tun. Theoretisch kann ein Anleger auch in ein Zertifikat nur auf den Dax investieren. Allerdings bieten Indexfonds wesentlich größere Möglichkeiten, denn der Dax ist nur ein bekannter, aber bei Weitem nicht der einzige Index.

Es gibt Rohstoff-Indizes, auch reine Agrar- oder Edelmetallindizes und viele Möglichkeiten mehr. Indexfonds folgen der Strategie des Index Investing, um einen Index so exakt wie möglich nachzubilden, und sie nutzen dabei auch Derivate und Swaps. Ein Tracking Error (TE) zeigt, wie nah und exakt der Fonds am Index orientiert ist.

Der Indexfonds bildet den Index in der Zusammenstellung nach, während der gemanagte Investmentfonds die Zusammenstellung selbst vornimmt. Das lassen sich die Fondsmanager über das Agio und die Gebühren bezahlen, wobei nicht immer die Erfolge zu verzeichnen sind, mit denen die Ausgabeaufschläge gerechtfertigt wären.

Abbildung vom Markt-Index
Abbildung vom Markt-Index (Foto: fuxart - fotolia.de)

Die Indexfonds investieren in den Markt-Index und verzichten auf das aufwendige Fondsmanagement. Da der Indexfonds den Index nachbildet, findet das Management nur passiv statt. Das macht den Indexfonds preiswert. ETFs (Exchange-Traded-Funds) verzichten gänzlich auf den Ausgabeaufschlag, lediglich zwischen An- und Verkaufspreis der Anteile liegt eine Differenz, der sogenannte Spread. Die jährlichen Verwaltungskosten bei ETFs betragen gewöhnlich um ein halbes Prozent, sind also ebenfalls extrem preiswert.

Indexfonds lassen sich in Banken oder Sparkassen zeichnen, sie werden aber nicht oder nur selten aktiv beworben, da die Gewinnmargen für das Fondsmanagement sehr viel geringer sind. Anleger können danach fragen oder aktiv im Internet suchen.

Eine Alternative zum Indexfonds wäre der Erwerb eines Zertifikats auf einen Index wie den Dax. Dieses kann jedoch unter Umständen wertlos werden, was mit Fondsanteilen nicht geschieht.

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