Vorteile und Risiken von Anleihen

Anleihen als börsengehandelte Geldanlage

Anleihen an der Börse handeln
(Foto: Gina Sanders - fotolia.de)

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere, die ähnlich wie Termingelder eine feste Laufzeit und eine sichere Verzinsung bieten. Je nach Ausgestaltung der Papiere werden die Zinsen jährlich ausgezahlt, am Ende der Laufzeit erfolgt dann die Rückzahlung des nominalen Anlagebetrages.

Da Anleihen an der Börse gehandelt werden, ist ein Verkauf börsentäglich zum aktuellen Kurs möglich. Hierdurch können Anleger im Vergleich zum Termingeld eine höhere Flexibilität erreichen, denn die Gelder sind bei dringendem Bedarf jederzeit verfügbar.

Die Vorteile von Anleihen

Rückzahlung am Ende der Laufzeit
Rückzahlung am Ende der Laufzeit (Foto: Warakorn - fotolia.de)

Anleihen werden immer häufiger als Alternative zu Termingeldern oder Sparbriefen genutzt. Der Grund ist die häufig höhere Verzinsung im Vergleich zur Anlage bei Banken und Sparkassen, so dass das Geld renditeträchtig angelegt werden kann.

Der Vorteil von Anleihen ist dabei eine sichere und über die Laufzeit gleich bleibende Verzinsung, mit der Anleger bereits bei Abschluss des Papiers fest rechnen können. Alternativ zu dieser sicheren Verzinsung sind mitunter auch Anleihen mit einer steigenden Verzinsung zu finden, doch auch diese Zinstreppe ist von den Emittenten garantiert. Am Ende der Laufzeit wird die Anleihe dann zu 100% zurückgezahlt. Damit erhalten Anleger ihren Nominalbetrag abzüglich eventueller Kaufkosten wieder ausgezahlt.

Obwohl Anleihen während der Laufzeit Kursschwankungen unterliegen können, sind die Schwankungsbreiten im Vergleich zur Aktienanlage gering. Damit reduziert sich für Anleger als Kursänderungsrisiko, wobei es nie vernachlässigt werden sollte.

Die Risiken von Anleihen

Rendite erzielen
Rendite erzielen (Foto: mhp - fotolia.de)

Neben den zahlreichen Vorteilen bieten Anleihen allerdings auch Risiken, die bei der Anlageentscheidung berücksichtigt werden sollten. Zum einen sind Anleihen nicht über die Einlagensicherung der Institute geschützt, sondern der Anspruch auf Zinszahlung und Rückzahlung der Einlage richtet sich an den Emittenten. Dieses Emittentenrisiko muss genau geprüft werden, denn bei einer etwaigen Insolvenz des Herausgebers kann es zum Totalverlust der Anlage kommen. Um dieses Risiko einschätzen zu können, werden Anleihe-Emittenten von Ratingagenturen bewertet. Bei positiven Bewertungen (Rating A) ist das Risiko des Ausfalls sehr gering.

Ein weiteres Risiko der Anleihen besteht im Kursänderungsrisiko. Während der Laufzeit kann sich der Kurs der Anleihen sowohl nach oben wie auch nach unten bewegen. Wer kurzfristig über die Einlage verfügen muss, muss daher mitunter Kursverluste hinnehmen. Erst am Ende der Laufzeit ist die Rückzahlung zu 100% gesichert.

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