Immobilien

Geldanlage-Optionen mit Immobilien

Investition in eine Immobilie
(Foto: Dark Vectorangel - fotolia.de)

Die Anlage in eine Immobilie kann eine nachhaltige Investition sein, wenn dabei klug vorgegangen wird. Wer die Beurteilung lieber Experten überlassen möchte, kann auch in Immobilienfonds investierten.

Sicheres Betongeld?

Die Finanzkrise des Jahres 2008 hat bei den Deutschen die Urangst vor Geldentwertung ausgelöst, seither boomt die Anlage in Immobilien. Das ist per se nicht unvernünftig, aber Immobilie ist nicht gleich Immobilie. Vielleicht hilft ein Blick auf das Handeln der Profis, was man richtig und falsch machen kann.

Einzelobjekt im Bau
Einzelobjekt im Bau (Foto: bilderbox - fotolia.de)

Immobilienfonds investieren zum Teil auch in Einzelobjekte, zum Beispiel Geschäftshäuser in Top-Lagen (west-)deutscher Großstädte. Dort existieren bisweilen Mietverträge äußerst solventer Kunden, die auf Jahre abgeschlossen sind. Der Immobilienfonds wird in seiner Laufzeit der Mietvertragslaufzeit angepasst. Das ist sozusagen ein todsicheres Geschäft.

Wenn der Großmieter - meist international renommierte Konzerne - nicht insolvent wird, kann es keine Mietausfälle geben. Sollten Sie auf so einen Fonds stoßen, können Sie dort Anteile erwerben. Die Fondsmanager haben sich über die Bonität des oder der Mieter die entsprechenden Auskünfte beschafft.

Die Investition auf eigene Faust

Villa in einer Toplage
Villa in einer Toplage (Foto: Ken Hurst - fotolia.de)

Wenn Sie etwas Geld gespart haben und in Immobilien investieren möchten, sollten Sie einige Grundsätze beachten. Zu diesen gehört zuallererst: Lage, Lage, Lage. Das ist bei Immobilien das A und O. Eine Top-Lage wird immer wieder vermietet. Ein zweiter Grundsatz lautet: Eine Immobilie sollte nicht vollfinanziert werden. Hierzu reicht ein simples Rechenbeispiel: Die Renditen deutscher Immobilienfonds bewegen sich derzeit in Regionen von 2,5 bis 5 Prozent, selten darüber (Stand: Mai 2011).

Daran misst sich auch die Rendite einer Vermietung. Sie müssten also einen Kredit mit etwa 2 bis 3 Prozent Zinsen erhalten, um Gewinn zu erwirtschaften, und es dürften kaum weitere Kosten durch Reparaturen entstehen. Das ist ein unrealistisches Szenario. Durch den Ansturm auf das sichere "Betongeld" seit etwa zwei bis drei Jahren steigen zudem die Immobilienpreise in einigen Regionen bereits.

Es lohnt sich, in neuere Immobilien in sehr guten Lagen zu investieren, zudem sollte man sich die bisherigen und künftige Mieter sehr genau anschauen. Hier hilft eine Bonitätsprüfung. Das Objekt selbst sollten Sie auf eigene Rechnung, die steuerlich absetzbar ist, durch einen Sachverständigen beurteilen lassen.

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