Rohstoffe

Allgemeine Informationen zu Rohstoffen als Geldanlage

Rohstoffe als Geldanlage
(Foto: Roman Gorielov - fotolia.de)

Viele Anleger, die eine Alternative zu niedrig verzinsten Sparbriefen von Banken und Sparkassen sowie zum großen Auf und Ab an den Wertpapierbörsen suchen, investieren mittlerweile in Rohstoffe. Investiert werden kann sowohl in Gold und Silber wie auch in Erdöl und Erdgas. Sogar Agrarrohstoffe wie Kaffee, Mais und Weizen sind immer häufiger Ziel von Anlegern.

Rohstoffe werden als Geldanlage immer beliebter, denn viele dieser Rohstoffe sind knapp, die Nachfrage danach steigt allerdings zunehmend. Dies eröffnet Anlegern die Möglichkeit, durch ein Investment in diese Rohstoffe von den steigenden Preisen zu profitieren und hohe Gewinne zu erzielen.

Bei der Aussicht auf hohe Gewinne sollten Anleger allerdings nicht vergessen, dass Anlagen in Rohstoffen auch Risiken bergen können. Schließlich handelt es sich bei diesen Investitionen um Brancheninvestitionen. Kann die Branche die Erwartungen nicht erfüllen, drohen mitunter hohe Verluste.

Investieren in Rohstoff-Fonds

Fonds für Rohstoffe
Fonds für Rohstoffe (Foto: Franz Metelec - fotolia.de)

Investmentfonds sind eine gute Möglichkeit, in Rohstoffe zu investieren. Viele dieser Fonds konzentrieren sich nicht nur auf einen einzigen Rohstoff, sondern nutzen verschiedene Aktienwerte aus unterschiedlichen Segmenten, um Gewinne zu erzielen. Mit diesen Fonds ist es möglich, das Risiko von Einzelanlagen zu reduzieren und dennoch an der positiven Entwicklung der Rohstoffbranche teilzuhaben.

Alternativ zu allumfassenden Rohstoff-Fonds finden sich auch Fonds, die beispielsweise ausschließlich in Edelmetalle oder in Agrarrohstoffe investieren. Sie sind spezifischer und weisen daher zwar ein höheres Gewinnpotenzial, gleichzeitig aber auch ein höheres Anlagerisiko auf.

Alternativ zu klassischen Aktienfonds werden auch Indexfonds immer beliebter. Diese Fonds, die auch als ETF bezeichnet werden, bilden einen Rohstofffonds nach und können so ebenfalls an der Entwicklung teilhaben. Ihr Vorteil sind günstige Kaufkosten, denn hohe Ausgabeaufschläge werden hier nicht berechnet.

Zertifikate für Rohstoffe

Zertifikate sind für Rohstoff-Investments bereits seit längerem beliebt. Als Basiswert für diese Zertifikate können wiederum verschiedene Rohstoff-Werte dienen, aber auch Rohstoff-Indizes werden genutzt.

Zertifikate für Rohstoffe kaufen
Zertifikate für Rohstoffe kaufen (Foto: darknightsky - fotolia.de)

Auf dem Zertifikate-Markt finden sich unterschiedliche Möglichkeiten für Rohstoff-Zertifikate. Einige hiervon werden als Open-End-Zertifikate verkauft, um ohne Laufzeitbegrenzung an der Entwicklung teilhaben zu können. Bonus-Zertifikate hingegen versprechen einen Bonus, wenn sich der Rohstoff-Index innerhalb einer festgelegten Kursspanne bewegt.

Ebenso wie Rohstoff-ETFs sind Rohstoff-Zertifikate eine günstige Möglichkeit für Rohstoff-Anlagen. Allerdings ist hier das Emittentenrisiko zu beachten, denn der Emittent haftet für die spätere Rückzahlung der angelegten Gelder.

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